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SchuleEins

Benefizkonzert für die Ukraine

Die Ereignisse in Lwiw (Lemberg) überschlagen sich derzeit. Umso dringender sahen wir die Notwendigkeit unserer Benefizveranstaltung am vergangenen Samstag für das dortige Sheptytsky-Krankenhaus. Das einzige kirchliche Krankenhaus der Ukraine unterhält mit unseren Nachbarn aus der Caritas-Klinik Maria Heimsuchung eine Partnerschaft. Das schien uns eine gute Möglichkeit, um gezielt helfen und den Betrieb aufrechterhalten zu können. 

Zahlreich kamen die Besucher*innen, um im Betsaal des Waisenhauses einem unterhaltsamen Programm von Klassik bis Pop beizuwohnen. Beiträge lieferten die Neue Musikschule Panketal, Kunstbrücke Panketal e.V., das Gymnasium Wandlitz sowie die SchuleEins mit Herrn Schnurr und Herrn Kauschke, der mit seinen Harminions von Schüler*innen des 5. Jahrgangs unterstützt wurde. Die Moderatorin Elke Bitterhof zeigte mit ihrem selbst komponierten Lied “Heiwa”, was japanisch für “Frieden” steht, dass die Sehnsucht nach eben jenem zeitlos ist. Es war einer von vielen emotionalen Momenten, die niemals über die dramatische Lage in der Ukraine hinwegtäuschen konnte. In einem Audiobeitrag berichtete uns Dr. Andriy Lohin, Leiter des Sheptytsky-Krankenhauses, wie die Spenden eingesetzt werden können. Die Caritas-Kliniken, am Abend vertreten durch Martin Jehle, halten den Kontakt von Berlin in die Ukraine und kümmern sich um die Erstellung von Bedarfslisten sowie der Beschaffung von medizinischem Hilfsmaterial, um die Aufrechterhaltung des Krankenhauses zu gewährleisten. Ein Teil des Geldes wird direkt an die Klinik gehen.

Aktuell wurden rund 8.000,00 € am Abend gespendet und sind auf das eigens eingerichtete Spendenkonto eingezahlt. U.a. steuerten die WBG Wilhelmsruh 3.000 €, Recordsale.de 1.000 € sowie die Volksbank 250 € zum Gesamtbetrag bei. Das Geld wird dringend benötigt.

Aus der umliegenden Region werden immer mehr zivile Opfer in das Krankenhaus gebracht. Da die Klinik vor vielen zusätzlichen Herausforderungen steht, soll zusätzlich ein OP Saal eingerichtet werden. Auch hierfür gibt es eine Bedarfsliste.

Wir hoffen auf den Einsatz der Spenden dort, wo sie gebraucht werden und auf ein schnellstmögliches Ende dieses Krieges. 

Unser Dank geht an alle Künstler*innen, die auf ihre Gage verzichteten und den Helfer*innen, die zum Gelingen dieses spontan organisierten Konzerts beigetragen haben. Wir danken ebenso allen Eltern, für den Transport der Hilfsmittel die Cateringspenden sowie der Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung.