HortEins Wilhelmsruh

Alte Brettspiele

Wenn draußen Kälte herrscht, kann man sich auch drinnen am Tisch sehr gut die Zeit vertreiben. Heute gibt es ein Wiedersehen mit alten Brettspielen, die bestimmt so mancher aus eurer Familie noch gut kennt.
Klickt euch mit euren Eltern durch die Gallerien für die entsprechenden Anleitungen.

Viel Spaß!

Halma

Die Figuren werden auf den schwarzen Punkten des farblich passenden Spielfeldes gegenüber aufgestellt.

Ziel ist es, alle Figuren auf das farblich passende Feld der gegenüberliegenden Seite zu bringen. 

Dieses entschleunigende Spiel fördert die analytische und strategische Denkfähigkeit und trägt zur gemeinsamen Kommunikation bei.

Also wagen Sie ruhig eine Partie und seien Sie nicht überrascht, wenn Ihr Kind sie besiegt.

Dame

Haben Sie kein solches Spiel vorrätig, lassen Sie Ihr Kind ein Feld auf Karopapier aufzeichnen (8×8 Felder). Als Figuren können auch Knöpfe dienen.

Ziel ist es, die Steine des Gegners zu klauen, bis dieser keine mehr besitzt oder zugunfähig ist.

Es dürfen auch weiter entfernte Steine übersprungen werden, doch muss auch die Dame direkt dahinter landen.
Dieses Spiel wurde von Schwarz gewonnen, da Weiß keine vorwärtsgerichteten Züge mehr hat.
Dieses schnellere Strategiespiel fördert die visuelle Auffassung und analytische Fähigkeit. 
Also nutzen Sie eine 15minütige Arbeitspause gern mal für eine Spielrunde mit Ihrem Kind.

Mühle

Bei diesem Spiel, kann das Feld ebenfalls schnell auf ein Papier oder in den Sand gezeichnet werden. Als Spielsteine können z.B. Knöpfe, Schokolinsen oder Steine genutzt werden.

Als Vorbereitung legt jeder abwechselnd seine Figuren auf einen Eck- oder Kreuzungspunkt der Feldlinien. Ziel ist es, drei in einer Reihe zu positionieren, um einen gegnerischen Stein entfernen zu können. Wer zuerst weniger als drei Steine übrig hat, hat leider verloren.
Sind alle Steine verteilt, darf abwechselnd gezogen werden. Dabei bewegt man seine Figur entlang der Linien um einen Eck- oder Kreuzungspunkt vor. Hier hat Schwarz dabei drei Steine in einer Linie positioniert und somit einer Mühle. Damit darf er einen weißen Stein entfernen. Achtung! Die Mühle gilt nur auf einer gemeinsamen Linie, nicht über Eck!
Sind nur noch drei Steine übrig, darf gesprungen werden, d.h. es muss nicht mehr entlang der Linien gezogen werden. Da kann Schwarz die Schiebemühle unterbrechen.
Am Ende ist es schwarz gelungen, weiß runterzuspielen. Weiß hat weniger als drei Steine und damit verloren.

Auch dieses Spiel fördert analytische und strategische Denkfähigkeiten.  Sein Vorteil neben der Kurzweiligkeit ist die Flexibilität. Es kann immer und überall gespielt werden, am Strand, auf einer Wanderrast oder beim Backen auf einem Spielfeld aus Mehl auf dem Tisch und mit Rosinen und Mandeln als Steinen. Viel Spaß!