Die Stadt. Berlin. Jeden Tag.
Die Stadt ist laut, manchmal leise; grau, manchmal bunt. Sie ist brutal, manchmal sanft – sie ist GROß.
Das war nicht immer so. Gewachsen ist sie erst um 1900. Mit Fabriken und Maschinen, Autos und Straßenbahnen. Laut. Dreckig. Reich und sehr arm.
Die Welt änderte sich um 1900. Schnell. In einer Geschwindigkeit, die keiner mehr verstand.
Rollenbilder ändern sich. Werte, Normen – alte Gewissheiten verschwinden.
Die Menschen sind orientierungslos. Das „Ich“ der Menschen zerfällt.
Schriftsteller finden Worte. Für „all dies“.
UND ??????????????????????????????????????????????????????????????
Der Profilkurs Deutsch Jg.11 hat die Literatur der Jahrhundertwende um 1900 unter die Lupe genommen und ein HÖRKINO produziert.
Ein Kino für die Ohren: Mit Texten/Zitaten aus Erzählungen, Romanen und Novellen der Zeit, sowie eigenen Texten.
Mit eigenen Perspektiven auf die Motive „Stadt, „Ich und Werte“ und den Perspektiven einzelner literarischer Figuren.
Auch für Euch/Sie.
- Wann: Freitag, 05.06.2026
- Zeit: 11:30 – 12:30 Uhr (Beginn Pünktlich)
- Wo: Theaterraum Arche (A 008)
- Einlass: 11:20 Uhr
ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!
HÖRKINO, Kino bedeutet: Ein Raum, dunkel wie die Nacht, damit die Ohren sehen lernen!
Heisst: Möglichst keine Rucksäcke und großen Taschen mitbringen !
DETAILINFOS:
Thema: Literatur der Jahrhundertwende um 1900. Gesellschaft, Menschenbild, Lebensgefühl: Das Motiv der Stadt – das Motiv des Ich-/ und Werte-Zerfalls als Ausdruck einer Zeit großer Umbrüche.
Auf der Grundlage von Texten und Zitaten aus: Arthur Schnitzler, „Leutnant Gustl“ und „Fräulein Else“, Robert Walser, „Jakob von Gunten“, Stefan Zweig, „Der Amokläufer“ und „Verwirrung der Gefühle“, Robert Musil, „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“, Thomas Mann, „Der Tod in Venedig“, Erich Kästner, „Fabian – Die Geschichte eines Moralisten“, Joseph Roth, „Die Kapuzinergruft“ und Oskar Wilde, „Salome“.
Texte und Sprecher: Anna Barten, Benito Besir, Paula Braunroth, Emilia Eul, Lieselotte Grabowski, Clara Gratzke, Isabelle Kleine, Frieda Meyer, Lina Navarro Schmidt, Ida Malin Wernowsky
Konzeption / Skript und Lektorat: Uta Niederstraßer
Produktion: Tamas Kahane
Ein Projekt des Profilkurses Deutsch 2026, Schule Eins, Berlin.